Vereinschronik des TTC Haagen 1946 e.V.

Die ersten Versuche, Tischtennis in einer organisierten Gruppe zu spielen, lassen sich in Haagen bis in das Jahr 1934 zurückverfolgen. Trainingslokal war damals die Backstube der Bäckerei Reinert im Ortsteil Röttelnweiler. Trotz großer Begeisterung am Spiel mit dem kleinen Celluloidball kam es damals allerdings noch zu keiner Vereinsgründung.

 

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erinnerte sich eine Schar junger Männer wieder an den Tischtennissport und versuchten einen Neuanfang. Spiellokal war das Café Winter.

 

Hinter all diesen Bemühungen stand ein Mann: Rudolf Winter. Ihm ist es zu verdanken,

dass der Tischtennissport in Haagen heimisch wurde.

 

 

 

Ab 1947 durfte man die Trainingsabende in die Turnhalle verlegen. Dies gab den Spielern mächtigen Auftrieb und schon bald konnten zwei Aktivmannschaften aufgestellt werden. Noch im gleichen Jahr fanden die ersten Mannschaftswettkämpfe gegen andere Vereine statt und bereits 1949 konnte die erste Meisterschaft nach Haagen geholt werden.

Auf Vorschlag von Rudolf Winter führte die Tischtennisabteilung des ASV Haagen 1951 ihr erstes Röttler-Schloss-Wanderpokalturnier durch. Dieses Turnier war über viele Jahre die größte Tischtennisveranstaltung im Südbadischen Verband.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 6. März 1952 trennten sich die Tischtennisspieler vom ASV Haagen und gründeten einen selbstständigen Verein unter dem Namen „Tischtennisclub Haagen.“Erster Vorsitzender wurde Rudolf Winter.

 

Die gewollte Unabhängigkeit verlangte von den Mitgliedern neue Opfer. So mussten neue Tischtennistische sowie Zubehör angeschafft werden. Aber auch diese finanziellen Belastungen meisterte man mit viel Fleiß und Engagement.

 

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